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UTM-Parameter

KURZ ERKLÄRT

UTM-Parameter sind Zusätze am Ende eines Links, an denen Analyse-Tools erkennen, aus welcher Quelle, welchem Medium und welcher Kampagne ein Besuch stammt.

UTM-Parameter sind kurze Zusätze am Ende eines Links, mit denen du kennzeichnest, woher ein Besuch kommt, etwa aus dem Newsletter, von Instagram oder aus deinem Google-Unternehmensprofil. Analyse-Tools wie Google Analytics 4 lesen diese Angaben aus und ordnen den Besuch der richtigen Quelle und Kampagne zu.

Nach der normalen Adresse folgt ein Fragezeichen, danach Paare aus Name und Wert, verbunden mit „&“. Ein Link aus einem Frühlings-Newsletter könnte so aussehen:

deine-domain.at/termin/?utm_source=newsletter&utm_medium=email&utm_campaign=fruehling

  • utm_source: die Quelle, etwa google, newsletter oder instagram
  • utm_medium: die Art des Kanals, etwa email, social, cpc oder organic
  • utm_campaign: der Name der Aktion, etwa fruehling oder gutschein-weihnachten
  • utm_content: optional, um Varianten zu unterscheiden, etwa Button und Textlink
  • utm_term: optional, ursprünglich für bezahlte Keywords gedacht

Google Analytics unterscheidet Groß- und Kleinschreibung: „Newsletter“ und „newsletter“ landen in zwei verschiedenen Zeilen. Schreib deshalb alles klein und führ eine kurze Liste mit deinen Werten, damit im Team alle dieselben Namen verwenden. Von Hand zusammensetzen musst du die Links nicht: Google stellt einen kostenlosen URL-Builder bereit, in den du nur die Werte einträgst.

Klickt jemand in deinem Google-Unternehmensprofil auf „Website“, erscheint der Besuch in Analytics meist einfach als organische Google-Suche. Ob er vom Profil oder aus den normalen Suchergebnissen kam, siehst du nicht. Hinterlegst du im Profil stattdessen eine gekennzeichnete Adresse, wird der Unterschied sichtbar:

deine-domain.at/?utm_source=google&utm_medium=organic&utm_campaign=unternehmensprofil

Mit dem Medium „organic“ zählt der Besuch weiter zur organischen Suche, über die Kampagne erkennst du aber das Profil. Für einen eigenen Buchungslink im Profil ergänzt du etwa utm_content=buchen, für Links in Beiträgen eine eigene Kampagne wie utm_campaign=beitrag-herbst. In GA4 findest du die Werte in den Akquisitionsberichten, etwa über die Dimension „Sitzung – Kampagne“. Damit die gekennzeichnete Adresse nicht als eigene Seite in der Suche landet, sollte deine Website per Canonical-Tag auf die Adresse ohne Zusatz verweisen. Wie du das Profil insgesamt pflegst, zeigt der Artikel Google-Unternehmensprofil optimieren.

Wann du keine UTM-Parameter brauchst

Für Google Ads übernimmt die automatische Tag-Kennzeichnung die Arbeit. Diese hängt jedem Anzeigenklick eine Klick-ID (GCLID) an und ist bei neuen Konten standardmäßig aktiv. Laut Google hat sie in GA4 Vorrang vor manuellen UTM-Werten. Auch interne Links auf deiner eigenen Website bleiben ohne UTM-Parameter, sonst überschreibst du die echte Herkunft des Besuchs. Und bei Links auf fremde Seiten bringen sie dir nichts, denn deren Auswertung siehst du nicht.

Worauf du achten solltest

  • Offline mitdenken: Flyer, Visitenkarten oder ein Aufsteller an der Kassa werden über einen QR-Code mit UTM-Link messbar, etwa mit utm_medium=print.
  • Keine persönlichen Daten: E-Mail-Adressen oder Namen haben in UTM-Werten nichts verloren.
  • Kurz und einheitlich: Lieber „gutschein-weihnachten“ als „Gutschein Aktion Dezember NEU v2“.
  • Mit echten Ergebnissen abgleichen: Analytics zeigt Besuche und Conversions. Woher deine zahlenden Kund:innen kommen, siehst du in BigCRM über die Leadquellen.

Wie Kampagnenkennzeichnung, Conversion-Messung und Cookie-Banner zusammenhängen, erklärt der Artikel Conversion-Tracking und Consent Mode v2. Ein einheitliches Schema für alle deine Kanäle kannst du auch gemeinsam mit BigSEA aufsetzen.

PR
ERKLÄRT VON
Philip Reisinger-Frantes alias BigP

Problemlöser · Dipl. Mediendesign · Dipl. Social Media Manager. Baut Systeme, die ganze Kundenprozesse abbilden — von der Website bis zum CRM.

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