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SEA (Suchmaschinenwerbung)

KURZ ERKLÄRT

SEA (Search Engine Advertising) ist bezahlte Werbung in Suchmaschinen: Anzeigen über oder unter den Ergebnissen, meist pro Klick bezahlt.

SEA steht für Search Engine Advertising, auf Deutsch Suchmaschinenwerbung. Gemeint sind bezahlte Anzeigen, die bei passenden Suchanfragen über oder unter den normalen Ergebnissen erscheinen und meist pro Klick abgerechnet werden. Bei Google sind sie als „Gesponsert“ gekennzeichnet. Die bekannteste Plattform dafür ist Google Ads.

SEA, SEO und SEM: die Abgrenzung

Merkmal SEA SEO
Was bezahlte Anzeigen Optimierung für die unbezahlten Ergebnisse
Kosten pro Klick, solange die Kampagne läuft Arbeitszeit oder Betreuung, keine Klickkosten
Tempo sichtbar, sobald die Anzeigen freigegeben sind baut sich über Wochen und Monate auf
Ende Budget aus, Anzeige weg wirkt weiter, solange die Inhalte gepflegt werden

SEO und SEA laufen getrennt. Google schreibt ausdrücklich, dass eine Anzeigenschaltung keinen Einfluss auf das Ranking in den unbezahlten Ergebnissen hat. SEM (Search Engine Marketing, Suchmaschinenmarketing) ist der Oberbegriff. Im deutschsprachigen Raum meint man damit meist SEO und SEA zusammen, im Englischen oft nur die bezahlte Suche. Frag deshalb nach, wenn dir jemand „SEM“ anbietet.

Wie SEA funktioniert

Du wählst Suchbegriffe, schreibst Anzeigen und legst ein Budget fest. Bei jeder passenden Suche entscheidet eine Auktion, ob und wo deine Anzeige auf der Suchergebnisseite erscheint. Dabei zählt nicht nur das Gebot, sondern auch, wie gut Anzeige und Zielseite zur Suche passen. Bezahlt wird erst beim Klick, der Preis dafür heißt CPC. Neben Google Ads gibt es etwa Microsoft Advertising für Anzeigen in der Suchmaschine Bing.

Im Unterschied zu Bannerwerbung reagiert SEA auf eine aktive Suche. Die Person hat ihr Problem schon formuliert, etwa „Reifenwechsel Termin Wels“. Genau deshalb passt Suchmaschinenwerbung gut zu Dienstleistungen, die man dann bucht, wenn man sie braucht.

Wann SEA für kleine Dienstleister sinnvoll ist

  • Neue Leistung oder neuer Standort: Bis eine Seite organisch gefunden wird, überbrückt eine Anzeige die Wartezeit.
  • Saisonale Nachfrage: Reifenwechsel im Herbst, Klimaservice vor dem Sommer, Gutscheine vor Weihnachten.
  • Freie Termine füllen: Anzeigen lassen sich kurzfristig verstärken oder pausieren.
  • Umkämpfte Suchbegriffe: Wo die vorderen organischen Plätze von großen Portalen belegt sind, ist eine Anzeige oft der schnellere Weg nach oben.

Weniger sinnvoll ist SEA, wenn die Website nicht zur Anfrage führt oder niemand misst, was nach dem Klick passiert. Ohne Conversion-Tracking bleibt unklar, ob sich das Budget überhaupt lohnt.

Ebenso wichtig ist das Ziel des Klicks. Eine Anzeige für „Thermenservice“ sollte auf einer Landingpage genau zu diesem Service landen, mit Ablauf, Einzugsgebiet und einer einfachen Möglichkeit, anzurufen oder einen Termin anzufragen. Landet sie auf der Startseite, müssen Interessierte erst suchen, und ein Teil springt wieder ab. Bezahlt hast du den Klick dann trotzdem.

Ein Beispiel aus der Praxis

Angenommen, ein Friseursalon in Krems bietet ab Herbst neu Haarverlängerungen an. Die neue Leistungsseite ist online, rankt aber noch nicht. Für die ersten Monate schaltet er eine kleine Suchkampagne in seinem Einzugsgebiet und sieht schnell, welche Suchbegriffe tatsächlich Anfragen bringen. Diese Begriffe baut er gleichzeitig in die Leistungsseite ein. Sobald die Seite organisch gut gefunden wird, fährt er die Anzeigen zurück und setzt das Geld dort ein, wo SEO noch nicht reicht.

Wie du zwischen beiden Wegen abwägst, zeigt der Artikel Google Ads oder SEO? So entscheidest du für deinen Betrieb. Wenn du deine Suchmaschinenwerbung abgeben möchtest, übernimmt das BigSEA.

PR
ERKLÄRT VON
Philip Reisinger-Frantes alias BigP

Problemlöser · Dipl. Mediendesign · Dipl. Social Media Manager. Baut Systeme, die ganze Kundenprozesse abbilden — von der Website bis zum CRM.

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