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Landingpage

KURZ ERKLÄRT

Eine Landingpage ist die Seite, auf der Besucher:innen nach einem Klick auf Anzeige oder Suchergebnis landen – im engeren Sinn eine Seite mit genau einem Ziel.

Eine Landingpage ist die Seite, auf der Besucher:innen nach einem Klick auf eine Anzeige, ein Suchergebnis oder einen Newsletter-Link ankommen. Im engeren Sinn ist damit eine Seite gemeint, die genau ein Thema behandelt und auf genau ein Ziel hinführt, etwa eine Terminbuchung, einen Anruf oder eine Anfrage.

Landingpages für Google Ads und für SEO

Bei Google Ads legst du für jede Anzeige eine Zielseite fest. Google bewertet dabei die Nutzererfahrung mit der Landingpage, also wie relevant und hilfreich sie für die Suchenden ist. Das fließt in den Qualitätsfaktor ein. Wer auf eine Anzeige für „Klimaservice Linz“ klickt, sollte deshalb direkt auf der Klimaservice-Seite landen und nicht auf der Startseite, wo erst gesucht werden muss. Auch Anzeigentext und Seite müssen zusammenpassen: Verspricht die Anzeige „Termine noch diese Woche“, sollte die Seite das sofort zeigen.

In der organischen Suche übernehmen Leistungs- und Ortsseiten diese Rolle. Jede wichtige Leistung bekommt eine eigene Seite, die eine konkrete Suchintention vollständig beantwortet. Der Unterschied zur reinen Anzeigen-Landingpage: Eine SEO-Seite ist Teil der Navigation und gut verlinkt, eine Kampagnenseite darf schlanker sein und nur über die Anzeige erreichbar.

So ist eine gute Landingpage aufgebaut

  1. Überschrift, die das Suchwort oder das Versprechen der Anzeige aufgreift
  2. Nutzen in zwei, drei Sätzen: für wen, wofür, wo
  3. Fakten wie Ablauf, Dauer, Preis oder eine ehrliche Erklärung, wovon der Preis abhängt
  4. Vertrauen durch eigene Fotos, Qualifikationen und echte Bewertungen
  5. Antworten auf das, was Kund:innen sonst telefonisch nachfragen
  6. Ein klarer nächster Schritt als Call-to-Action, am Handy schon im ersten Bildschirm sichtbar

Eine ideale Länge gibt es nicht. Eine Seite für den Reifenwechsel kommt mit wenigen Absätzen aus, eine für Microblading braucht mehr Erklärung, Fotos und Hinweise zur Nachpflege. Entscheidend ist, dass die Fragen beantwortet sind, die vor einer Buchung offen sind.

Beispiel: Pickerl-Anzeige einer Werkstatt

Eine Kfz-Werkstatt in Leoben bewirbt in Google Ads die Pickerl-Überprüfung. Die Anzeige führt auf eine Seite „§57a-Begutachtung in Leoben“ mit Ablauf, mitzubringenden Unterlagen, ungefährer Dauer und einem Button zur Terminanfrage. Navigation und Querverweise bleiben schlank, damit niemand im Menü verloren geht. Über Conversion-Tracking sieht die Werkstatt, wie viele Klicks zu Anfragen werden, und kann Text oder Button gezielt verbessern.

Typische Fehler

  • Alle Anzeigen führen auf die Startseite statt auf die passende Leistung.
  • Mehrere gleichwertige Ziele konkurrieren: Newsletter, Shop, Buchung und Social Media.
  • Die Seite lädt langsam, weil große Bilder oder Slider sie bremsen, gerade im mobilen Netz.
  • Das Formular verlangt zu viele Pflichtfelder für eine einfache Anfrage.
  • Die Telefonnummer steht am Handy nur als Text da und lässt sich nicht antippen.
  • Dutzende Ortsseiten mit identischem Text, in denen lediglich die Stadt ausgetauscht ist. Google kann solche Seiten als Brückenseiten werten, englisch Doorway Pages, und das verstößt gegen die Spam-Richtlinien.

Wie Leistungs- und Ortsseiten aufgebaut sein sollten, damit sie ranken, erklärt der Ratgeber zu Leistungs- und Ortsseiten; für bezahlte Kampagnen hilft der Einstieg Google Ads für kleine Unternehmen. Landingpages als Teil deiner Website entstehen bei BigWebsites, die passenden Kampagnen betreut BigSEA.

PR
ERKLÄRT VON
Philip Reisinger-Frantes alias BigP

Problemlöser · Dipl. Mediendesign · Dipl. Social Media Manager. Baut Systeme, die ganze Kundenprozesse abbilden — von der Website bis zum CRM.

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