GLOSSAR SEO & SICHTBARKEIT 3 Min. Lesezeit

SEO (Suchmaschinenoptimierung)

KURZ ERKLÄRT

SEO (Suchmaschinenoptimierung) umfasst alle Maßnahmen, mit denen deine Website in den unbezahlten Google-Treffern besser gefunden wird.

SEO (Suchmaschinenoptimierung, englisch Search Engine Optimization) umfasst alle Maßnahmen, mit denen eine Website in den unbezahlten Suchergebnissen von Google und anderen Suchmaschinen besser gefunden wird. Ziel ist, dass Menschen, die nach deiner Leistung suchen, auf deiner Seite landen, ohne dass du für jeden Klick bezahlst.

Die vier Bereiche der Suchmaschinenoptimierung

SEO ist kein einzelner Handgriff, sondern ein Zusammenspiel. Fachleute teilen es meist in vier Bereiche:

  • On-Page: alles auf der Seite selbst, also Texte, Seitentitel, Überschriften und Verlinkungen. Details erklärt der Begriff On-Page-SEO.
  • Off-Page: Signale von außerhalb, etwa Links anderer Websites, Erwähnungen und Bewertungen, zusammengefasst unter Off-Page-SEO.
  • Technik: ob Google deine Seiten finden, lesen und schnell ausliefern kann. Das ist das Feld des technischen SEO.
  • Local: Sichtbarkeit bei Suchen mit Ortsbezug, etwa in Google Maps. Für Betriebe mit Kundschaft aus der Umgebung ist Local SEO oft der wichtigste Teil.

Dieselben Grundlagen gelten übrigens auch für die KI-Funktionen der Google-Suche. Laut Google braucht es für die Übersicht mit KI keine Spezialoptimierung, sondern eine gut gemachte, indexierte Website.

Wie lange SEO dauert

Google schreibt in seinem SEO-Startleitfaden, dass manche Änderungen nach wenigen Stunden wirken, andere erst nach mehreren Monaten. Als Faustregel rät Google, einige Wochen abzuwarten, bevor du beurteilst, ob eine Maßnahme etwas gebracht hat.

Realistisch heißt das: Eine neue Leistungsseite kann rasch in den Ergebnissen auftauchen, stabile Positionen bei umkämpften Begriffen brauchen Geduld. SEO ist deshalb eher laufende Pflege als ein abgeschlossenes Projekt, ähnlich wie ein Kundenstock, der langsam wächst. Ob es wirkt, siehst du an mehr Klicks aus der Google-Suche, mehr Anrufen über dein Unternehmensprofil und daran, was neue Kund:innen auf die Frage „Wie bist du auf uns gekommen?“ antworten.

Ein Beispiel aus der Praxis

Angenommen, eine Massagepraxis in Graz hat bisher nur eine Startseite, auf der alle Angebote in einer Liste stehen. Für eine Suche wie „Sportmassage Graz“ gibt es damit keine Seite, die genau dieses Thema behandelt. Die Praxis legt eine eigene Seite pro Behandlung an, mit Ablauf, Dauer und Buchungsmöglichkeit, vervollständigt ihr Google-Unternehmensprofil und bittet Stammkund:innen um ehrliche Bewertungen. Damit steigen ihre Chancen bei genau den Suchen, die zu ihrem Angebot passen. Eine fixe Position kann ihr trotzdem niemand zusagen.

SEO und Google Ads: zwei getrennte Wege

Bezahlte Anzeigen und organische Treffer laufen bei Google getrennt. Laut Google wirkt sich eine Anzeigenschaltung nicht auf das Ranking deiner Website in den Suchergebnissen aus. Mit Google Ads bist du sehr schnell sichtbar, aber nur, solange du zahlst. SEO baut Sichtbarkeit auf, die bleibt, braucht aber Zeit. Wann welcher Weg passt, zeigt der Vergleich Google Ads oder SEO.

Worauf du bei SEO-Angeboten achten solltest

Google stellt selbst klar, dass niemand eine Platzierung an erster Stelle zusichern kann. Vorsicht ist angebracht, wenn ein Angebot …

  • bestimmte Positionen oder fixe Zeiträume verspricht,
  • von einer „besonderen Beziehung“ zu Google spricht,
  • gekaufte Links oder massenhaft erzeugte Texte als Abkürzung anpreist,
  • nicht erklärt, was konkret an deiner Website geändert wird.

Wie du in deiner Umgebung gefunden wirst, beschreibt der Leitfaden Local SEO für Betriebe in Österreich. Wenn du dich lieber auf deinen Betrieb konzentrierst, übernimmt BigSEO die laufende Suchmaschinenoptimierung für dich.

PR
ERKLÄRT VON
Philip Reisinger-Frantes alias BigP

Problemlöser · Dipl. Mediendesign · Dipl. Social Media Manager. Baut Systeme, die ganze Kundenprozesse abbilden — von der Website bis zum CRM.

Mehr über mich →

Das hängt damit zusammen

Alle Begriffe A–Z →