Eine Seite pro Leistung, Ortsseiten nur mit echtem Bezug: So baust du Unterseiten, die bei Google ranken und Anfragen bringen – ohne…
Artikel lesen →On-Page-SEO umfasst alle Optimierungen, die du direkt auf einer einzelnen Seite deiner Website vornimmst: Inhalt, Seitentitel, Meta-Beschreibung, Überschriften, Bilder und interne Links. Ziel ist, dass Menschen und Suchmaschinen sofort verstehen, worum es auf der Seite geht und für wen sie gedacht ist.
Was zu On-Page-SEO gehört
- Inhalt: Beantwortet der Text die Fragen, die Kund:innen wirklich haben? Eine ideale Wortzahl gibt es laut Google nicht. Entscheidend ist, ob die Seite weiterhilft.
- Seitentitel: Der Title-Tag beschreibt die Seite knapp und eindeutig. Google verwendet ihn häufig, aber nicht immer, als Titel im Suchergebnis.
- Beschreibung: Die Meta-Description fasst die Seite zusammen und kann als Textauszug unter dem Titel erscheinen.
- Überschriften: Gute Zwischenüberschriften gliedern den Text, damit man ihn auch am Handy rasch überfliegen kann.
- Adresse: kurz und sprechend, etwa /microneedling-linz/ statt /seite-17/.
- Bilder: mit sprechendem Dateinamen und einem passenden Alt-Text, der beschreibt, was zu sehen ist.
- Links: Eine durchdachte interne Verlinkung mit beschreibendem Linktext führt zu verwandten Unterseiten.
Ein Beispiel aus der Praxis
Angenommen, ein Kosmetikstudio in Linz bietet Microneedling an, erwähnt die Behandlung aber nur als Stichpunkt auf der Seite „Leistungen“. Eine eigene Seite dafür könnte so aussehen: Der Seitentitel nennt Behandlung und Ort, die Hauptüberschrift greift das auf. Darunter folgen Ablauf, Dauer, für wen die Behandlung passt und was danach zu beachten ist. Fragen, die am Telefon immer wieder kommen, etwa ob die Behandlung wehtut oder wann man wieder Make-up tragen darf, beantwortet die Seite gleich mit. Ein Foto aus dem eigenen Studio zeigt die Kabine, ein Link führt zur Terminbuchung, ein weiterer zu einer verwandten Behandlung.
Wie solche Seiten im Detail aufgebaut sind, zeigt der Artikel über Leistungs- und Ortsseiten, die wirklich ranken. Denselben Grundgedanken hatte der Relaunch von Hochzeitstanz Wien: Aus einem Onepager wurde eine mehrseitige SEO-Website.
Was Google selbst klargestellt hat
Rund um On-Page-SEO halten sich einige Mythen. Der SEO-Startleitfaden von Google räumt mit mehreren davon auf:
- Das Meta-Keywords-Tag wird von der Google-Suche nicht verwendet.
- Überschriften in streng logischer Reihenfolge sind gut für Screenreader. Für die Google-Suche spielt die Reihenfolge laut Google aber keine Rolle.
- Suchbegriffe ständig zu wiederholen, sogenanntes Keyword-Stuffing, verstößt gegen die Spam-Richtlinien.
- Linktexte sollen beschreiben, wohin der Link führt. „Hier klicken“ sagt weder Menschen noch Google etwas.
Typische Fehler auf kleinen Websites
- Alle Seiten tragen denselben Titel, etwa nur den Firmennamen.
- Die Hauptüberschrift lautet „Willkommen“ statt zu sagen, was du anbietest und wo.
- Leistungen und Preise stehen nur in einem eingescannten Flyer. Das ist für Screenreader nicht lesbar und schlechter zu durchsuchen als normaler Text.
- Es fehlt der nächste Schritt: keine Telefonnummer, kein Buchungslink, kein Kontaktformular.
Abgrenzung: On-Page, Technik und Off-Page
On-Page-SEO betrifft, was auf der Seite steht. Technisches SEO sorgt dafür, dass Google die Seite überhaupt abrufen und in den Index aufnehmen kann. Off-Page-SEO umfasst Signale von außerhalb, etwa Links und Bewertungen. Bei kleinen Websites ist On-Page meist der Bereich, in dem du selbst am meisten bewirken kannst, denn deine Leistungen kennst du am besten. Wenn du deine Seiten nicht selbst überarbeiten willst, kümmert sich BigSEO um Texte, Titel und Struktur.
