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CPC (Cost per Click)

KURZ ERKLÄRT

CPC (Cost per Click) sind die Kosten pro Klick auf eine Anzeige. In Google Ads ergibt sich der tatsächliche CPC bei jeder Suche neu aus der Auktion.

CPC steht für Cost per Click, also Kosten pro Klick. In Google Ads bezahlst du bei Suchkampagnen dann, wenn jemand auf deine Anzeige klickt, nicht für das bloße Einblenden. Der CPC ist kein fixer Preis: Er ergibt sich bei jeder Suche neu aus einer Auktion mit anderen Werbetreibenden.

Maximales Gebot und tatsächlicher CPC

Drei Werte werden im Alltag gern durcheinandergebracht:

  • Maximaler CPC (max. CPC): der Höchstbetrag, den du für einen Klick zu zahlen bereit bist. Du legst ihn selbst fest oder überlässt das einer automatischen Gebotsstrategie.
  • Tatsächlicher CPC: der Betrag, der dir am Ende für einen Klick verrechnet wird. Er liegt laut Google oft deutlich unter dem Maximum. Du zahlst nur so viel, wie nötig ist, um die Mindestschwelle zu erreichen und den Mitbewerber direkt hinter dir zu übertreffen. Gibt es keinen, zahlst du nur den Mindestpreis.
  • Durchschnittlicher CPC: Gesamtkosten geteilt durch die Zahl der Klicks, etwa für eine Kampagne oder einen Monat.

Über dem Maximum kann der tatsächliche CPC etwa dann liegen, wenn Gebotsanpassungen oder automatische Gebote im Spiel sind. Auch ein Tipp auf das Anrufsymbol in der Anzeige zählt als Klick und wird verrechnet. Klickt jemand mehrmals auf Teile derselben Anzeige, etwa auf Titel und Sitelink, berechnet Google laut Hilfe höchstens zwei Klicks pro Einblendung. Die Kosten eines Monats ergeben sich damit ganz einfach aus Klicks mal tatsächlichem CPC.

Was den Klickpreis beeinflusst

  • Wettbewerb: Je mehr Betriebe auf denselben Begriff bieten, desto teurer wird er meist. Ein Suchbegriff, um den in Wien viele Salons konkurrieren, kostet in der Regel mehr als derselbe Begriff in einer kleinen Gemeinde.
  • Anzeigenqualität: Laut Google führen hochwertigere Anzeigen häufig zu niedrigeren CPCs. Einen Anhaltspunkt dafür liefert der Qualitätsfaktor.
  • Position: Für Plätze über den Suchergebnissen gelten höhere Schwellen, dort sind Klicks in der Regel teurer als weiter unten.
  • Kontext: Ort, Gerät, Uhrzeit und die genaue Suchanfrage fließen in jede Auktion ein.
  • Reichweite der Keywords: Weitgehend passende Keyword-Optionen nehmen an mehr Auktionen teil, darunter auch an teuren Suchen, die nur am Rand mit deinem Angebot zu tun haben.

Eine erste Schätzung für deine Region liefert der Keyword-Planer in Google Ads: Er zeigt neben dem Suchvolumen auch geschätzte Gebotsbereiche.

Warum ein niedriger CPC allein nichts beweist

Angenommen, eine Massagepraxis in Baden vergleicht zwei Suchbegriffe. Klicks über „Massage lernen“ sind günstig, bringen aber Menschen, die eine Ausbildung suchen und nie einen Termin buchen. Klicks über „Rückenmassage Baden“ kosten mehr, führen aber regelmäßig zu Buchungen. Entscheidend ist deshalb nicht der Klickpreis, sondern was eine Buchung kostet, also der CPA.

Die günstigen, aber unpassenden Klicks verhinderst du mit ausschließenden Keywords. Wie gut aus Klicks tatsächlich Anfragen werden, zeigt die Conversion-Rate. Erst beide Zahlen zusammen sagen, ob ein Klickpreis zu hoch ist.

Hilfreich ist eine einfache Rückwärtsrechnung: Was darf dich eine neue Kundin kosten, damit sich der Auftrag noch lohnt? Wenn du außerdem weißt, wie viele Klicks im Schnitt zu einer Anfrage führen, ergibt sich daraus, welcher Klickpreis für deinen Betrieb noch tragbar ist.

Wie du aus Klickpreisen und Kundenwert ein realistisches Budget für Google Ads ableitest, zeigt unser Artikel zu den Werbekosten. Wenn du Gebote und Klickpreise nicht selbst im Auge behalten willst, übernimmt das BigSEA.

PR
ERKLÄRT VON
Philip Reisinger-Frantes alias BigP

Problemlöser · Dipl. Mediendesign · Dipl. Social Media Manager. Baut Systeme, die ganze Kundenprozesse abbilden — von der Website bis zum CRM.

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