Eine Seite pro Leistung, Ortsseiten nur mit echtem Bezug: So baust du Unterseiten, die bei Google ranken und Anfragen bringen – ohne…
Artikel lesen →Der Ankertext, auch Linktext genannt, ist der sichtbare, anklickbare Text eines Links. Er sagt Leser:innen und Suchmaschinen, was sie hinter dem Link erwartet. Ein guter Ankertext beschreibt das Ziel knapp und konkret, etwa „Kursplan für Paartanz“ statt „hier klicken“.
Warum der Linktext wichtig ist
Google schreibt in seinen Empfehlungen zu Links, dass der Ankertext Menschen und Google hilft, die verlinkte Seite einzuordnen. Das gilt für Links innerhalb deiner Website, also die interne Verlinkung, genauso wie für einen Backlink von einer fremden Website. Auch die Wörter rund um den Link liefern dabei Zusammenhang.
Dazu kommt die Barrierefreiheit. Wer mit Screenreader unterwegs ist, lässt sich oft alle Links einer Seite als Liste vorlesen. Zehnmal „mehr“ hintereinander hilft da niemandem. Die WCAG verlangen deshalb, dass der Zweck eines Links aus dem Linktext oder aus seinem unmittelbaren Zusammenhang erkennbar ist.
Gute und schwache Ankertexte
| Schwach | Besser |
|---|---|
| hier klicken | Kursplan ansehen |
| mehr erfahren | Ablauf einer Privatstunde |
| www.tanzschule-beispiel.at/kurse/paare | Paartanzkurse für Einsteiger:innen |
| Tanzkurs Salzburg günstig Tanzkurs Salzburg | Tanzkurse in Salzburg-Maxglan |
Ein Ankertext muss nicht lang sein. Google rät von generischen Texten ebenso ab wie von unnötig langen Formulierungen und von Linktexten, die mit Suchbegriffen vollgestopft sind.
Beispiel: Kacheln auf der Startseite
Angenommen, eine Tanzschule in Salzburg hat auf der Startseite drei Kacheln, alle mit dem Knopf „Mehr“. Neu beschriftet heißen sie „Paartanz für Einsteiger:innen“, „Kindertanzen ab 4“ und „Privatstunden für Paare“. Besucher:innen sehen sofort, wohin der Klick führt, und Google erfährt zu jeder Zielseite, worum es geht. Dasselbe gilt für Links im Fließtext: Statt „Infos zu unseren Kursen findest du hier“ wird gleich das Wort „Paartanzkurse“ im Satz zum Link.
Ist ein Bild verlinkt, etwa das Logo oder ein Foto aus dem Tanzsaal, übernimmt laut Google der Alt-Text des Bildes die Rolle des Ankertexts. Fehlt er, hat der Link keinen beschreibenden Text.
Abgrenzung: Ankertext und Call-to-Action
Ein Knopf wie „Jetzt Probestunde buchen“ ist ein Call-to-Action, also eine Handlungsaufforderung. Technisch ist sein Text aber ebenfalls ein Ankertext. Gute Knöpfe verbinden beides: Der Knopftext fordert zum Handeln auf und sagt gleichzeitig, was passiert. „Probestunde buchen“ erfüllt beide Aufgaben, „Los geht’s“ nur eine.
Worauf du achten solltest
- Beschreib das Ziel: „Öffnungszeiten“ statt „Klick hier“.
- Bleib natürlich. Wenn jeder interne Link exakt denselben Suchbegriff trägt, wirkt das künstlich und liest sich holprig.
- Verlinke Begriffe, die im Satz ohnehin vorkommen, statt Sätze umzubauen, nur damit ein bestimmter Suchbegriff hineinpasst.
- Bei Links von außen hast du den Text selten in der Hand. Bittest du jemanden um einen Link, ist dein Betriebsname als Linktext völlig in Ordnung.
- Vorsicht bei Gastartikeln und Pressemitteilungen: Sind die Links darin auf Suchbegriffe getrimmt, wertet Google das laut seinen Spam-Richtlinien als Linkspam.
- Welche Linktexte andere Websites für dich verwenden, zeigt der Linkbericht der Search Console.
Ob deine Website unter das Barrierefreiheitsgesetz fällt und was dann gilt, klärt der Beitrag Barrierefreie Website nach dem BaFG. Wie du Leistungsseiten mit klaren Links verbindest, zeigt der Beitrag über den Aufbau guter Leistungs- und Ortsseiten. Und wenn du deine Website einmal auf Linktexte und Struktur durchsehen lassen willst, übernimmt das BigSEO.

