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Backlink

KURZ ERKLÄRT

Ein Backlink ist ein Link auf einer anderen Website, der zu deiner Seite führt. Für Google zählt vor allem, wer verlinkt und warum.

Ein Backlink, auf Deutsch auch Rückverweis, ist ein Link auf einer anderen Website, der zu einer Seite deiner Website führt. Für Besucher:innen ist er ein Weg zu dir, für Google ein Hinweis, dass andere dich für erwähnenswert halten. Wertvoll macht ihn vor allem, wer verlinkt und warum, nicht die Menge.

Google nutzt laut eigener Dokumentation mehrere Systeme, die auswerten, wie Seiten aufeinander verlinken. Dazu gehört PageRank, eines der ersten Kernsysteme der Suchmaschine, das bis heute weiterentwickelt wird. Links helfen Google zu verstehen, worum es auf einer Seite geht und wie hilfreich sie sein könnte. Backlinks sind damit der bekannteste Baustein des Off-Page-SEO.

Auch der Ankertext, also der anklickbare Text, liefert Kontext. Steht in einem Bericht „der Friseursalon am Hauptplatz“ als Link, erfährt Google nebenbei, was du anbietest und wo.

  • Er passt zum Thema oder zur Region: ein Link von der Haarpflegemarke, mit der du arbeitest, oder vom Bezirksmedium aus deiner Stadt.
  • Er wurde freiwillig gesetzt: weil jemand über dich berichtet oder dich empfiehlt, nicht weil du dafür bezahlt hast.
  • Er bringt echte Besuche: Menschen klicken ihn tatsächlich an, weil er an einer sinnvollen Stelle steht.
  • Die verlinkende Seite ist gepflegt: aktuelle Inhalte, erkennbare Betreiber:innen, keine endlosen Linklisten.

In Österreich kommen solche Links oft aus Beziehungen, die du ohnehin hast: Händler- und Partnerlisten von Herstellern, Berichte in Regionalmedien, Vereine und Schulen, mit denen du zusammenarbeitest. Einträge wie das Firmen A–Z der Wirtschaftskammer helfen zusätzlich, weil dort deine NAP-Daten einheitlich stehen, was für Local SEO zählt.

Angenommen, ein Friseursalon in Wiener Neustadt arbeitet mit einer Haarpflegemarke, die auf ihrer Website einen Salonfinder anbietet. Der Salon lässt sich dort mit Link eintragen und ergänzt seine Website im WKO-Eintrag. Als ein Lehrling des Salons beim Landeslehrlingswettbewerb gewinnt, berichtet die Bezirkszeitung online und verlinkt den Salon. Das sind drei thematisch und örtlich passende Links, und keiner davon wurde gekauft.

E-Mails mit Angeboten wie „100 Backlinks für deine Website“ landen bei fast jedem Betrieb. Solche Pakete widersprechen den Spam-Richtlinien von Google. Dort gelten zum Beispiel als Linkspam:

  • Links, für die Geld, Waren oder Leistungen fließen und die das Ranking beeinflussen sollen
  • Linktausch im großen Stil und Partnerseiten, die nur dem gegenseitigen Verlinken dienen
  • automatisch erzeugte Links sowie Links in Artikeln oder Pressemitteilungen, deren Linktexte auf Suchbegriffe getrimmt sind

Wer dagegen verstößt, kann laut Google schlechter ranken oder ganz aus den Ergebnissen verschwinden. Werbung und Sponsoring mit Link sind erlaubt, wenn der Link mit rel=„sponsored“ oder rel=„nofollow“ gekennzeichnet ist. Ein solcher Link zählt nicht fürs Ranking, kann dir aber trotzdem Besucher:innen bringen.

Und fremde Spam-Links, auf die du keinen Einfluss hast? Laut Google kann die Suchmaschine in den meisten Fällen selbst einschätzen, welchen Links sie vertraut. Das Werkzeug zum Entwerten von Links brauchen die meisten Websites deshalb nicht. Welche Websites auf dich verlinken, zeigt der Linkbericht in der Google Search Console.

Wie Links, Bewertungen und Unternehmensprofil zusammenwirken, erklärt der Leitfaden In der Umgebung gefunden werden: Local SEO für Betriebe. Wenn du wissen willst, welche Linkquellen für deinen Betrieb realistisch sind, bekommst du bei BigSEO eine ehrliche Einschätzung statt gekaufter Links.

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ERKLÄRT VON
Philip Reisinger-Frantes alias BigP

Problemlöser · Dipl. Mediendesign · Dipl. Social Media Manager. Baut Systeme, die ganze Kundenprozesse abbilden — von der Website bis zum CRM.

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