GLOSSAR WEBSITE & WORDPRESS 3 Min. Lesezeit

Hosting

KURZ ERKLÄRT

Hosting ist die Bereitstellung eines Servers, auf dem deine Website samt Datenbank liegt und rund um die Uhr erreichbar ist – oft mit E-Mail und Zertifikat.

Hosting (auch Webhosting) ist die Bereitstellung eines Servers, auf dem deine Website mit Dateien und Datenbank liegt und rund um die Uhr erreichbar ist. Ein Hoster vermietet dir dafür Speicherplatz, Rechenleistung und Internetanbindung, oft zusammen mit E-Mail-Postfächern und einem Sicherheitszertifikat für HTTPS.

Die wichtigsten Hosting-Arten

Art So funktioniert es Passt für
Shared Hosting Viele Websites teilen sich einen Server und seine Leistung. kleine Info-Websites mit wenig Technik
Managed WordPress-Hosting Der Hoster optimiert den Server für WordPress und übernimmt oft Caching, Backups und Updates. Betriebe ohne eigene Technik-Ansprechperson
VPS (virtueller privater Server) Ein abgeschotteter Bereich mit fix zugeteilten Ressourcen, die Verwaltung liegt bei dir oder deiner Agentur. Shops, mehrere Websites, eigene Software
Dedizierter Server Eine ganze Maschine nur für dich. große Projekte mit hoher Last

Die Grenzen sind fließend. Entscheidend ist weniger die Bezeichnung als die Frage, wer sich um Sicherheit, Updates und Störungen kümmert. Managed-Tarife nehmen dir viel ab, schränken aber manchmal ein: Einzelne Plugins sind gesperrt, oder der direkte Zugriff auf den Server fehlt. Ein VPS bietet volle Freiheit, verlangt aber jemanden, der Betriebssystem, Firewall und Updates im Griff hat.

Kriterien für die Wahl des Hosters

  • Serverstandort: Die DSGVO schreibt keinen Server in Österreich vor. Ein Rechenzentrum in Österreich oder der EU erspart dir aber die zusätzlichen Prüfungen, die bei Datenübermittlungen in Drittländer nötig werden.
  • Vertrag zur Auftragsverarbeitung: Auf dem Server liegen Kundendaten aus Formularen oder Buchungen. Mit dem Hoster brauchst du deshalb einen Auftragsverarbeitungsvertrag.
  • PHP-Version: WordPress empfiehlt derzeit PHP 8.3 oder neuer. PHP 8.2 bekommt laut php.net nur noch bis Ende 2026 Sicherheitsupdates.
  • Sicherungen: tägliche Backups mit mehreren Ständen, dazu eine Kopie außerhalb des Hosters.
  • Testkopie: eine Staging-Umgebung per Klick, um Updates gefahrlos auszuprobieren.
  • E-Mail: Postfächer beim Webhoster sind praktisch. Bei einem Wechsel müssen sie aber mitübersiedeln, deshalb trennen manche Betriebe E-Mail und Website von Anfang an.
  • Erreichbarkeit: Support auf Deutsch und ein klarer Weg, Störungen zu melden.

Beispiel: Massagepraxis mit Online-Buchung

Eine Massagepraxis betreibt ihre Website seit Jahren im kleinsten Shared-Tarif. Seit die Online-Buchung dazugekommen ist, lädt die Seite am Abend spürbar langsamer, und das einzige Backup liegt am selben Server. Ein Umzug auf Managed WordPress-Hosting mit Caching und extern gespeicherten Sicherungen kann beides verbessern. Vor dem Umzug sollten Zugänge und DNS-Einträge dokumentiert und der Wechsel in eine ruhige Zeit gelegt werden. Danach zeigt ein Vergleich der Ladezeit mit dem alten Stand, ob sich der Umzug gelohnt hat.

Abgrenzung: Hosting, Domain und Baukasten

Die Domain ist die Adresse, das Hosting das Grundstück, auf dem die Website steht. Beides kann beim selben Anbieter liegen, muss aber nicht. Beim Website-Baukasten ist das Hosting fix im Tarif enthalten, bei WordPress wählst du es frei. Auch Software wie ein CRM wird gehostet, entweder beim Anbieter oder per Self-Hosting auf einem eigenen Server.

Auch beim besten Hoster bleibt Pflege übrig; welche, listet der Beitrag über WordPress-Wartung und Sicherheit auf. Welche Verträge und Zugänge auf deinen Betrieb laufen sollten, klärt der Ratgeber Website erstellen lassen. Den Projektablauf bei BigSolutions findest du unter BigWebsites.

PR
ERKLÄRT VON
Philip Reisinger-Frantes alias BigP

Problemlöser · Dipl. Mediendesign · Dipl. Social Media Manager. Baut Systeme, die ganze Kundenprozesse abbilden — von der Website bis zum CRM.

Mehr über mich →

Das hängt damit zusammen

Alle Begriffe A–Z →