Vom Briefing bis zur Wartung: Wie ein Website-Projekt abläuft, was ein gutes Angebot enthält, wovon die Kosten abhängen und worauf du bei…
Artikel lesen →Ein Lead-Magnet ist ein kostenloses, nützliches Angebot – etwa eine Checkliste, ein kurzer Ratgeber oder ein Video –, das Interessent:innen im Tausch gegen ihre Kontaktdaten bekommen. So werden aus anonymen Website-Besuchen Kontakte, die du später gezielt ansprechen kannst. Im Marketing heißen diese Kontakte „Leads“.
So funktioniert ein Lead-Magnet
Ein guter Lead-Magnet löst ein kleines, konkretes Problem deiner Zielgruppe und passt eng zu dem, was du anbietest. Der Ablauf ist meist gleich:
- Du stellst das Angebot auf einer eigenen Landingpage oder in einem Kasten auf deinen Leistungsseiten vor.
- Interessierte tragen ihre E-Mail-Adresse in ein kurzes Formular ein, oft auch den Vornamen.
- Die Person bestätigt ihre Anmeldung über einen Link in einer E-Mail.
- Danach erhält sie den Inhalt, etwa als PDF-Download.
- Wer zugestimmt hat, bekommt weitere hilfreiche E-Mails – und irgendwann ein passendes Angebot.
Beispiele für kleine Dienstleister
- Kfz-Werkstatt: eine Checkliste, was man vor der §57a-Begutachtung selbst prüfen kann.
- Kosmetikstudio: ein Pflegeplan für die Haut im Winter, abgestimmt auf die eigenen Behandlungen.
- Installateur: eine Anleitung zum Entlüften der Heizkörper samt Hinweis, wann eine Wartung sinnvoll ist.
- Friseursalon: Tipps zur Haarpflege nach dem Färben.
- Tanzschule: ein kurzes Video mit Grundschritten zum Üben daheim.
Es muss nicht immer ein Download sein: Auch eine kostenlose Erstberatung oder ein Rabatt für die erste Behandlung kann als Lead-Magnet dienen. Ein allgemeines „Melde dich zum Newsletter an“ ist dagegen keiner. Je genauer das Angebot zum Anliegen der Besucher:innen passt, desto eher tragen sie sich ein – und desto besser passen die Kontakte zu deinem Betrieb.
Einwilligung und Double-Opt-in in Österreich
Werbe-E-Mails, also auch ein Newsletter, sind nach § 174 Abs. 3 TKG 2021 grundsätzlich nur mit vorheriger Einwilligung erlaubt. Diese Einwilligung musst du nachweisen können. Üblich ist dafür das Double-Opt-in: Erst wer den Bestätigungslink anklickt, kommt auf die Liste. Gesetzlich vorgeschrieben ist das Verfahren nicht, die WKO empfiehlt es aber zu Beweiszwecken.
- Keine vorangekreuzten Checkboxen – die Zustimmung muss aktiv erfolgen.
- Klar sagen, wofür die Adresse verwendet wird und dass man jederzeit widerrufen kann.
- Nur abfragen, was du wirklich brauchst, und die Datenschutzerklärung ergänzen.
Heikel ist die Koppelung: Ob du den Download nur gegen eine Newsletter-Anmeldung hergeben darfst, ist wegen des Kopplungsverbots der DSGVO umstritten. Auf der sicheren Seite bist du mit einer eigenen, freiwilligen Checkbox für den Newsletter.
Typische Fehler
Viele Lead-Magneten scheitern nicht am Inhalt, sondern an dem, was danach passiert: Die Adressen landen in einer Excel-Liste, und niemand meldet sich. Plane deshalb vorher, welche zwei, drei E-Mails folgen und wohin sie führen, etwa zur Online-Buchung. Auch zu viele Pflichtfelder kosten Anmeldungen. Und miss nicht nur die Zahl der Downloads, sondern wie viele der neuen Kontakte später tatsächlich buchen – das ist der eigentliche Erfolg. Wo der Lead-Magnet im Weg zur Buchung steht, zeigt der Eintrag zum Funnel.
In BigCRM landen Anfragen aus Website-Formularen direkt als Ticket, und das Zusatzmodul für Newsletter bringt Double-Opt-in und Abmeldung mit. Welche Inhalte eine Dienstleister-Website sonst braucht, zeigt der Leitfaden Website erstellen lassen in Österreich. Wenn du Landingpage und Formular nicht selbst bauen willst, unterstützt dich BigWebsites.
Stand: Oktober 2026. Diese Erklärung ist eine praktische Orientierung und ersetzt keine Rechtsberatung.

