Updates, Backups, Zugänge und Ladezeit: Was bei der WordPress-Wartung regelmäßig zu tun ist, mit einem Wartungsplan für jede Woche, jeden Monat und…
Artikel lesen →Core Web Vitals sind drei Messwerte von Google, die das Nutzererlebnis einer Webseite beschreiben: wie schnell der Hauptinhalt lädt, wie flott die Seite auf Eingaben reagiert und wie stabil das Layout bleibt. Gemessen werden sie bei echten Besuchen in Chrome, getrennt für Handy und Desktop.
Die drei Messwerte und ihre Grenzwerte
| Messwert | Was er misst | Gut | Schlecht |
|---|---|---|---|
| LCP (Largest Contentful Paint) | Ladezeit des größten sichtbaren Elements | bis 2,5 Sekunden | über 4 Sekunden |
| INP (Interaction to Next Paint) | Reaktion auf Klicks, Tippen und Tastendruck | bis 200 Millisekunden | über 500 Millisekunden |
| CLS (Cumulative Layout Shift) | unerwartetes Verrutschen von Inhalten | bis 0,1 | über 0,25 |
Werte dazwischen gelten als „Optimierung erforderlich“. Entscheidend ist das 75. Perzentil: Mindestens drei von vier Seitenaufrufen müssen den Grenzwert schaffen. INP hat am 12. März 2024 den früheren Messwert FID (First Input Delay) abgelöst, der nur die allererste Eingabe erfasst hat.
Welche Rolle sie für Google spielen
Die Core Web Vitals gehören zu dem, was Google „Page Experience“ nennt, also zum Seitenerlebnis. Dazu zählen auch HTTPS, eine gute Darstellung am Handy und der Verzicht auf aufdringliche Einblendungen. Ein einzelnes Page-Experience-Signal gibt es laut Google nicht; die Rankingsysteme berücksichtigen mehrere Signale.
Google stellt klar, dass relevante Inhalte Vorrang haben, auch wenn das Seitenerlebnis schwächer ist. Gibt es aber viele ähnlich hilfreiche Seiten, kann ein gutes Erlebnis zum Erfolg beitragen. Die Core Web Vitals sind damit kein Ersatz für gute Inhalte, sondern eine Ergänzung. Für kleine Betriebe zählt ohnehin noch etwas anderes: Wer am Handy lange auf eine Seite wartet, ruft beim nächsten Salon an.
So misst du die Core Web Vitals
- Google Search Console: Der Bericht „Core Web Vitals“ fasst ähnliche Seiten zu Gruppen zusammen und zeigt Probleme getrennt nach Mobilgeräten und Computern. Nach einer Korrektur kannst du eine Validierung starten, die 28 Tage lang beobachtet.
- PageSpeed Insights: zeigt für eine einzelne Adresse oben die Felddaten echter Besuche und darunter einen Labortest mit konkreten Hinweisen.
Die Felddaten stammen in beiden Fällen aus dem Chrome User Experience Report (CrUX), einer Sammlung anonymisierter Messwerte aus Chrome. Kleine Websites mit wenigen Besuchen haben dort oft zu wenig Daten. Dann bleibt der Labortest als Orientierung.
Ein typischer Ablauf: Angenommen, die Search Console meldet bei einem Installateurbetrieb für eine Gruppe mobiler Seiten „Schlecht“ beim CLS. Du öffnest eine Beispiel-Adresse aus dieser Gruppe in PageSpeed Insights und siehst, dass der Cookie-Hinweis den Inhalt nach unten schiebt. Nach der Korrektur startest du in der Search Console die Validierung und wartest das Ergebnis ab.
Typische Bremsen bei WordPress-Websites
Exotische Fehler sind selten. Meist sind es dieselben Klassiker:
- große, unkomprimierte Titelbilder oder Slider im Kopfbereich – sie verschlechtern den LCP
- viele Plugins, Chat-Widgets und Tracking-Skripte – sie verlangsamen die Reaktion und damit den INP
- Cookie-Banner, Bilder oder eingebettete Karten ohne reservierten Platz – sie treiben den CLS hoch
- langsames Hosting ohne Caching
Was davon zur laufenden Pflege gehört, zeigt der Artikel WordPress-Wartung & Sicherheit. Bei einem Neubau lohnt es sich, die Werte vorher und nachher zu vergleichen – mehr dazu in der Checkliste Website-Relaunch ohne Rankingverlust. Wenn du deine Website schneller machen lassen willst, ist BigWebsites die passende Anlaufstelle.
- Website erstellen lassen in Österreich: Ablauf und Kostenfaktoren
- Local SEO für Betriebe in Österreich: In der Umgebung gefunden werden
- Barrierefreiheitsgesetz: Was das BaFG von deiner Website verlangt
- WordPress-Wartung & Sicherheit: Was regelmäßig zu tun ist
- Website-Relaunch ohne Rankingverlust: Die SEO-Checkliste


