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Google-Unternehmens­profil

KURZ ERKLÄRT

Das Google-Unternehmensprofil ist der kostenlose Firmeneintrag in Google Maps und der Suche, mit Adresse, Öffnungszeiten, Fotos und Bewertungen.

Das Google-Unternehmensprofil (früher Google My Business, englisch Google Business Profile) ist der kostenlose Firmeneintrag, der in Google Maps und in der Google-Suche erscheint. Es zeigt Adresse, Öffnungszeiten, Telefonnummer, Fotos und Bewertungen und ist für Betriebe mit Kundschaft vor Ort der wichtigste Baustein im Local SEO.

Was im Profil steht

  • Name, Adresse, Telefon: die sogenannten NAP-Daten, so wie auf Schild, Website und Rechnung.
  • Kategorien: Die Hauptkategorie beschreibt, was dein Betrieb ist. Laut Google wirken sich die gewählten Kategorien auf das Ranking in den lokalen Ergebnissen aus.
  • Öffnungszeiten: inklusive Sonderöffnungszeiten an Feiertagen. Wer nur nach Vereinbarung arbeitet, gibt laut Richtlinien keine Öffnungszeiten an.
  • Dienstleistungen: einzeln aufgelistet, auf Wunsch mit Beschreibung und Preis. In die Bezeichnung selbst gehören laut Google weder Preise noch Telefonnummern.
  • Fotos und Videos: Außenansicht, Räume, Team und Arbeitsergebnisse.
  • Beiträge: Neuigkeiten, Angebote oder Veranstaltungen. Ohne festgelegten Zeitraum archiviert Google sie nach sechs Monaten.
  • Bewertungen: öffentliche Online-Bewertungen, auf die du als Inhaber:in antworten kannst.
  • Buchungslink: ein Link direkt zu deiner Online-Terminbuchung.

Bestätigen und im Blick behalten

Viele Betriebe haben bereits ein Profil, ohne es je angelegt zu haben, weil Google Informationen aus verschiedenen Quellen zusammenträgt. Der erste Schritt lautet deshalb: Profil übernehmen und bestätigen. Welche Bestätigungsmethode du bekommst, etwa Telefon, SMS, E-Mail, Videoanruf oder Postkarte, legt Google automatisch fest. Der Aufwand lohnt sich: Laut Google erscheint ein bestätigtes Unternehmen mit größerer Wahrscheinlichkeit in den Suchergebnissen.

Auch später können andere Änderungen vorschlagen. Laut Google-Hilfe hast du dann vier Tage Zeit, einen Vorschlag anzunehmen oder abzulehnen. Reagierst du nicht, kann Google ihn unter Umständen automatisch veröffentlichen. Ein regelmäßiger Blick ins Profil zahlt sich also aus. Dabei siehst du unter „Leistung“ auch, wie oft angerufen, eine Route geplant oder die Website angeklickt wurde und mit welchen Suchbegriffen man dich gefunden hat.

Ein Beispiel aus der Praxis

Angenommen, ein gewerblicher Masseur in Niederösterreich behandelt ausschließlich bei Kund:innen zu Hause. Er blendet seine Privatadresse aus und legt ein Einzugsgebiet fest, das laut Google nicht weiter als etwa zwei Autostunden reichen sollte. Als Hauptkategorie wählt er die genaueste passende Kategorie statt einer allgemeinen. Statt fester Öffnungszeiten hinterlegt er einen Buchungslink, über den man freie Termine direkt sieht. Arbeitet er mit BigCRM, kann das sein persönlicher Buchungslink sein. Unter „Dienstleistungen“ listet er klassische Massage, Sportmassage und Hot-Stone-Massage einzeln auf, damit klar ist, was er anbietet. Fotos zeigen ihn bei der Arbeit mit seiner mobilen Liege.

Typische Fehler

  • Ortsnamen oder Werbesprüche im Namen, etwa „Studio Mara – Kosmetik Wien günstig“. Das widerspricht den Richtlinien.
  • Für jede Leistung eine eigene Kategorie, statt einige wenige, genaue Kategorien zu wählen.
  • Veraltete Öffnungszeiten rund um Feiertage oder den Betriebsurlaub.
  • Unbeantwortete Bewertungen, gerade kritische.
  • Fehlende Fotos oder nur Symbolbilder statt der echten Räume.
  • Zwei Profile für denselben Betrieb, obwohl laut Richtlinien nur eines angelegt werden soll.
  • Name, Adresse oder Kategorie mitten in der Bestätigung per Postkarte ändern. Laut Google funktioniert der zugeschickte Code dann nicht mehr.

Die vollständige Anleitung findest du im Artikel Google-Unternehmensprofil optimieren. Wenn du Einrichtung und Pflege abgeben möchtest, übernimmt das BigSEO.

PR
ERKLÄRT VON
Philip Reisinger-Frantes alias BigP

Problemlöser · Dipl. Mediendesign · Dipl. Social Media Manager. Baut Systeme, die ganze Kundenprozesse abbilden — von der Website bis zum CRM.

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